Xbox Next: Branchen-Journalists Jez Corden meldet sich zu Wort
Die nächste Xbox-Generation nimmt konkrete Formen an, und sie wird alles verändern, was du bisher über Konsolen wusstest. Laut aktuellen Berichten des Branchen-Journalists Jez Corden und AMD-CEO Lisa Su soll die neue Xbox Next 2027 erscheinen. Aber nicht als klassische Konsole, sondern als vollwertiger Windows-11-Gaming-PC mit Konsolen-Oberfläche. Das bedeutet: Zugriff auf Steam, Epic Games Store und die komplette Xbox-Bibliothek auf einem einzigen Gerät. Die Informationen verdichten sich weiter!
Was wir bereits über die Xbox Next wissen
Die Xbox Next wird wohl im Grunde ein speziell optimierter Gaming-PC sein, der standardmäßig eine Konsolen-Oberfläche nutzt. Die sogenannte Xbox Full Screen Experience verwandelt Windows 11 in ein TV-freundliches Dashboard, ähnlich wie bei der Xbox Series X/S. Du startest das Gerät, landest direkt im Xbox-Menü und kannst mit dem Controller durch deine Spiele navigieren.
Du kannst laut aktuellen Gerüchten jederzeit in den vollständigen Windows-Desktop wechseln und das Gerät wie einen normalen PC nutzen. Installiere Steam, Epic Games Store, Battle.net oder jede andere Software, die du möchtest. Die neue Xbox wird damit zur universellen Gaming-Plattform – Konsole und PC in einem Gehäuse.
Erste Hinweise darauf liefert bereits die ROG Xbox Ally, ein Handheld-PC von ASUS, der genau nach diesem Prinzip funktioniert. Microsoft nutzt diese Geräte als Testfeld für die Zukunft der Marke. Phil Spencer, Chef von Microsoft Gaming, bezeichnete die ROG Ally sogar als „Vorschau darauf, wie sich die Xbox-Plattform entwickeln wird“.
Technische Details – AMD Magnus APU mit RDNA 5
Laut Leaks von Moore’s Law is Dead soll die neue Xbox auf einem AMD-Chip mit dem Codenamen „Magnus“ basieren. Die Gerüchte sprechen von bis zu 68 RDNA-5-Recheneinheiten und bis zu 48 GB GDDR7-Speicher. Das wäre deutlich mehr als die PlayStation 6, die angeblich nur 52–54 CUs haben soll.
Ob diese Zahlen final sind, bleibt abzuwarten. Klar ist: Microsoft will diesmal die stärkste Konsole auf den Markt bringen. Die Hardware soll nicht nur aktuell konkurrenzfähig sein, sondern auch für die kommenden Jahre gerüstet bleiben.
Warum Microsoft diesen Schritt wagen muss
Die aktuellen Xbox-Verkaufszahlen sind ernüchternd. Laut Take-Two Interactive liegen die Series X/S bei rund 30 Millionen verkauften Einheiten, weniger als die Hälfte der PlayStation 5. Microsoft hat verstanden: Im klassischen Konsolen-Wettbewerb gegen Sony und Nintendo kann Xbox nicht mehr gewinnen.
Statt nur gegen PS6 zu konkurrieren, will Microsoft die komplette PC-Gaming-Community ins Boot holen. Eine offene Plattform, auf der jeder seine Spiele kaufen kann, wo er möchte Steam, Epic, Xbox Store, egal. Hauptsache, es läuft auf einem Xbox-Gerät. Diese Strategie unterscheidet sich grundlegend von dem, was in der Vergangenheit üblich war, und könnte langfristig neue Zielgruppen erschließen.


