WLFI plant Freigabe von 62 Milliarden Tokens und gleichzeitige Verknappung durch Token-Burns

16. April 2026, 06:46 Uhr · Quelle: BTCStar
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World Liberty Financial will Milliarden Tokens verbrennen und Freigabepläne verlängern, um Unsicherheiten zu reduzieren und Stabilität zu fördern.

World Liberty Financial hat angekündigt, 4,52 Milliarden WLFI-Tokens sofort zu verbrennen, falls ein neuer Freigabeplan genehmigt wird. Dieser Plan betrifft die Token-Pools von Gründern, Teammitgliedern, Beratern und Partnern.

Der Vorschlag sieht zudem vor, 62,28 Milliarden gesperrte WLFI-Tokens in längere Vesting-Zeitpläne zu überführen. Frühe Unterstützer würden eine zweijährige Sperrfrist gefolgt von einer zweijährigen linearen Freigabe erhalten, während die Gründergruppe eine zweijährige Sperrfrist und eine dreijährige lineare Freigabe akzeptieren müsste.

Umfassende Anpassung des Angebots

Auf der Governance-Seite wird erklärt, dass der Token-Burn sofort nach der Abstimmung erfolgen würde. Token-Inhaber, die die neuen Bedingungen nicht akzeptieren, bleiben gesperrt. Frühe Unterstützer behalten ihre volle Zuteilung, jedoch beginnt die Freigabe ihrer Tokens erst zwei Jahre nach der Genehmigung.

WLFI präsentiert den Vorschlag als Möglichkeit, offene Unsicherheiten durch einen festen Freigabezeitplan zu ersetzen. Der Plan unterscheidet zwischen verschiedenen Nutzergruppen. Frühe Unterstützer erhalten einen vierjährigen Verteilungsweg ohne Burn. Für Gründer, Teammitglieder, Berater und Partner gelten strengere Bedingungen, bei denen ein Burn auf ihre Zuteilung angewendet wird und der Rest über einen längeren Zeitraum freigegeben wird.

Der Vorschlag soll eine klarere Vorstellung von zukünftiger Versorgung und Governance schaffen.

Berichten zufolge erfolgt diese Änderung nach Druck von Käufern, die seit Monaten auf Liquidität warten. Einige Inhaber drohten mit rechtlichen Schritten, während Tron-Gründer Justin Sun das Projekt wegen mangelnder Transparenz kritisierte und in Frage stellte, ob frühere Abstimmungen auf wenige Wallets konzentriert waren. WLFI drohte daraufhin, Sun zu verklagen.

Governance unter Druck

Der Vorschlag kommt zu einem angespannten Zeitpunkt für das Projekt. Berichten zufolge wurden Milliarden von WLFI-Tokens als Sicherheit verwendet, um etwa $75 Millionen in Stablecoins zu leihen, woraufhin der Token ein neues Tief erreichte.

Die Governance-Seite zeigt, dass WLFI bereits sechs Vorschläge verabschiedet hat, mit einer Beteiligung von 2,7 Milliarden bis 11,1 Milliarden WLFI. Aktive Abstimmungen erreichten nur etwa 23% der von diesem Plan betroffenen gesperrten Versorgung.

Diese Details sind wichtig, da die neue Abstimmung nicht nur das Angebot betrifft, sondern auch die Kontrolle, den Zeitpunkt und wer entscheidet, wann der Token freigegeben wird. Der Vorschlag argumentiert, dass das aktuelle Setup zu viel Unsicherheit über gesperrte Tokens lässt und dass das Netzwerk genug gewachsen ist, um einen klareren Zeitplan zu unterstützen.

Finanzen / Crypto / WLFI / Token-Burn / Governance / Kryptomärkte / Justin Sun
16.04.2026 · 06:46 Uhr
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