Wissenschaftlicher Schulterschluss: Bundesforschungsministerium investiert 24 Millionen Euro in Ukraine
Das Bundesforschungsministerium hat eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 24 Millionen Euro für Wissenschaft und Forschung in der Ukraine zugesagt, die innerhalb der nächsten vier Jahre bereitgestellt wird. Diese Mitteilung erfolgte durch Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am Rande der internationalen Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine in Berlin. Die Ministerin betonte, dass exzellente Wissenschaft und Forschung zentrale Pfeiler für den Wiederaufbau seien. „Hierfür brauchen wir herausragende und vernetzte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und eine Bildungsperspektive für junge Menschen“, sagte die FDP-Politikerin.
Die Finanzierung wird unter anderem den Aufbau und die Stärkung gemeinsamer Forschungsgruppen in der von Russland angegriffenen Ukraine unterstützen. In geförderten Projekten arbeiten Vertreter deutscher und ukrainischer Universitäten und Institute zusammen, beispielsweise in den Bereichen deutsch-ukrainische und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts, Antibiotika-Forschung oder Quantenforschung.
In Berlin beraten seit Dienstag rund 2000 Teilnehmer aus 60 Ländern bei einer zweitägigen Konferenz über die weitere Unterstützung für den Wiederaufbau der vom Angriffskrieg schwer getroffenen Ukraine. (eulerpool-AFX)

