Wirtschaftsinstitute prognostizieren verhaltenes Wachstum für Deutschland
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands haben ihre aktuelle Prognose für das Jahr veröffentlicht und geben dabei ein eher gemischtes Bild ab. Für das laufende Jahr wird ein nahezu stagnierendes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,1 Prozent erwartet.
Die Institute haben deren Berechnungen die bereits bestehenden Zölle von US-Präsident Donald Trump auf Stahl, Aluminium und Kfz berücksichtigt. Allerdings bleibt unberücksichtigt, dass Anfang April von den USA erneut Zölle angekündigt wurden, welche von der EU mit entsprechenden Gegenmaßnahmen beantwortet werden. Diese neuen handelspolitischen Entwicklungen könnten nach Ansicht der Experten das Wachstum weiter beeinträchtigen.
Für das kommende Jahr hingegen blicken die Wirtschaftsforscher optimistischer in die Zukunft und prognostizieren ein Wachstum von 1,3 Prozent. Dieses Bild deckt sich mit den Prognosen, die bereits im Herbst veröffentlicht wurden. Im Jahr 2024 war das BIP noch um 0,2 Prozent rückläufig gewesen.

