Wie kann man eine erektile Dysfunktion bekämpfen?

04. Oktober 2022, 09:08 Uhr · Quelle: klamm.de

Erektile Dysfunktion (ED) ist die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen und zu halten, die für den Geschlechtsverkehr fest genug ist. Schätzungen gehen davon aus, dass einer von 10 Männern irgendwann im Laufe seines Lebens an ED leiden wird. Es ist wichtig zu verstehen, dass ED in den meisten Fällen ein Symptom eines anderen, zugrunde liegenden Problems ist. ED wird in keinem Alter als normal angesehen und kann mit anderen Problemen einhergehen, die den Geschlechtsverkehr beeinträchtigen, wie z.B. mangelndes Verlangen und Probleme mit Orgasmus und Ejakulation.

Wie wird eine erektile Dysfunktion behandelt?

ED kann auf viele Arten behandelt werden, darunter:

  • Orale Medikamente. (wie z.B. Kamagra, Kamagra Jelly, Super Kamagra Tabletten etc.)
  • Sexualtherapie
  • Penis-Injektionen
  • Vakuumvorrichtungen
  • Intraurethrale Medikamente
  • Chirurgie (Penisimplantat)

Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Besprechen Sie Ihre Optionen mit Ihrem Arzt, um die beste Behandlung für Sie zu finden.

Der erste Schritt zur Behandlung von ED besteht darin, die zugrunde liegende Ursache zu finden. Dann kann die entsprechende Behandlung beginnen. Es gibt eine Reihe von nicht-chirurgischen und chirurgischen Optionen, die einem Mann helfen können, eine normale sexuelle Funktion wiederzuerlangen.

Wie häufig ist die erektile Dysfunktion?

Ungefähr einer von 10 erwachsenen Männern leidet langfristig an ED. Bei vielen Männern kommt es gelegentlich vor, dass die Erektion aus verschiedenen Gründen ausbleibt, z. B. weil sie zu viel Alkohol getrunken haben, unter Stress stehen, Beziehungsprobleme haben oder extrem müde sind.

Wenn die Erektion in weniger als 20 % der Fälle ausbleibt, ist das nicht ungewöhnlich und erfordert normalerweise keine Behandlung. Wenn Sie jedoch in mehr als 50 % der Fälle keine Erektion bekommen, bedeutet dies in der Regel, dass ein Problem vorliegt und eine Behandlung erforderlich ist.

ED muss nicht zwangsläufig mit dem Älterwerden einhergehen. Es stimmt zwar, dass einige ältere Männer mehr Stimulation benötigen, aber sie sollten dennoch in der Lage sein, eine Erektion zu bekommen und den Geschlechtsverkehr zu genießen.

Symptome und Ursachen

Was sind die Ursachen der erektilen Dysfunktion (ED)?

ED kann durch eine Reihe von Faktoren verursacht werden, darunter:

Gefäßkrankheiten: Die Blutzufuhr zum Penis kann infolge einer Gefäßerkrankung wie Atherosklerose (Arterienverkalkung) blockiert oder verengt werden.

Neurologische Erkrankungen (wie Multiple Sklerose): Die Nerven, die Impulse an den Penis senden, können durch einen Schlaganfall, Diabetes oder andere Ursachen geschädigt werden.

Psychische Zustände: Dazu gehören Stress, Depressionen, mangelnde Stimulanz des Gehirns und Leistungsangst.

Trauma: Eine Verletzung kann zu den Symptomen der ED beitragen.

Chronische Krankheiten, bestimmte Medikamente und die Peyronie-Krankheit können ebenfalls eine ED verursachen. Operationen an der Prostata, der Blase und Darmkrebs können ebenfalls dazu beitragen.

Welche Medikamente können eine erektile Dysfunktion (ED) verursachen?

Erektile Dysfunktion (ED) ist eine häufige Nebenwirkung einer Reihe von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese Medikamente behandeln zwar eine Krankheit oder ein Leiden, können dabei aber die Hormone, Nerven oder den Blutkreislauf eines Mannes beeinträchtigen, was zu ED führt oder das Risiko für ED erhöht.

Wenn Sie unter ED leiden und glauben, dass dies eine Folge der von Ihnen eingenommenen Medikamente sein könnte, sollten Sie die Einnahme nicht abbrechen. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an Ihren Arzt, der Ihnen möglicherweise ein anderes Medikament verschreiben kann. Zu den gängigen Medikamenten, bei denen ED als mögliche Nebenwirkung aufgeführt ist, gehören:

  • Diuretika (Pillen, die den Urinfluss erhöhen)
  • Antihypertensiva (Medikamente gegen Bluthochdruck)
  • Antihistaminika
  • Antidepressiva
  • Medikamente gegen die Parkinsonsche Krankheit
  • Antiarrhythmika (Mittel gegen Herzrhythmusstörungen)
  • Beruhigungsmittel
  • Muskelrelaxantien
  • Nichtsteroidale Antirheumatika
  • Histamin H2-Rezeptor-Antagonisten
  • Hormone
  • Chemotherapie-Medikamente
  • Prostata-Krebs-Medikamente
  • Medikamente gegen Krampfanfälle

Zu den anderen Substanzen oder Drogen, die ED verursachen oder auslösen können, gehören die folgenden Freizeitdrogen und häufig missbrauchten Drogen:

  • Alkohol
  • Amphetamine
  • Barbiturate
  • Kokain
  • Marihuana
  • Methadon
  • Nikotin
  • Opiate

Diese Drogen wirken nicht nur auf das zentrale Nervensystem und unterdrücken es oft, sondern können auch schwere Schäden an den Blutgefäßen verursachen, die zu dauerhafter ED führen.

Wie hängen Depression und erektile Dysfunktion zusammen?

Bei einigen Männern kann eine Depression mit einer erektilen Dysfunktion (ED) einhergehen. Männer mit ED fühlen sich häufig wütend, frustriert, traurig, unsicher oder sogar weniger "männlich". Solche Gefühle können zu einem Mangel an Selbstwertgefühl und in schweren Fällen zu Depressionen führen.

Depressionen, die mit ED einhergehen, sind behandelbar. Der erste Schritt, um Ihre Bedenken über ED-bedingte Depressionen auszuräumen, besteht darin, ehrlich zu sich selbst, Ihrem Partner und Ihrem Arzt zu sein. Nachdem die Depression offen angesprochen wurde, wird der Umgang mit ihr einfacher und weniger belastend sein.

Gesundheit
04.10.2022 · 09:08 Uhr
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