Weitere Geständnisse im Piraten-Prozess
10. Januar 2011, 19:03 Uhr · Quelle: dpa
Hamburg (dpa) - Im Hamburger Piraten-Prozess haben zwei Somalier den Überfall auf das Containerschiff «Taipan» gestanden. Ein Beschuldigter sagte vor dem Landgericht, er habe Geld gebraucht, um seinen entführten Sohn freikaufen zu können. Der sei im Moment in der Gewalt eines Mannes, dem der Angeklagte mehr als 1000 Euro schulde. Sein Komplize erklärte, der Fischfang habe nicht mehr genug Einnahmen gebracht, um seine Familie zu ernähren. Die «Taipan» war am 5. April 2010 etwa 530 Seemeilen vor der somalischen Küste überfallen worden.

