Weißes Haus setzt Schulden-Prognose nach oben
Nach Medienberichten vom Samstag geht das Weiße Haus nun von einem erwarteten Defizit bis 2019 in Höhe von rund neun Billionen Dollar (etwa 6,4 Billionen Euro) aus - das sind etwa zwei Billionen Dollar (1,4 Billionen Euro) mehr als ursprünglich erwartet. Eine entsprechende offizielle Korrektur der bisherigen Prognose des Weißen Hauses soll demnach am kommenden Dienstag veröffentlicht werden, hieß es unter Berufung auf einen Regierungsbeamten weiter.
Kritiker hatten dem Weißen Haus in der Vergangenheit wiederholt vorgehalten, dass seine Voraussagen zu optimistisch seien. Tatsächlich entspricht die neue Prognose nun etwa den Berechnungen des Kongress-Rechnungshofes, der eine Verschuldung von 9,1 Billionen Dollar im Zeitraum von 2010 bis 2019 erwartet.

