Weihnachtsgeschäft in Deutschland verliert an Fahrt
Das Weihnachtsgeschäft in Deutschland hat in der zurückliegenden Woche wieder an Fahrt verloren. In einer Trendumfrage äußerten sich fast 60 Prozent der befragten mehr als 350 Handelsunternehmen unzufrieden mit der jüngsten Umsatzentwicklung. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass das diesjährige Weihnachtsgeschäft nicht die erhofften Umsätze bringt.
"Die Woche vor dem zweiten Advent verlief im Einzelhandel spürbar schwächer als noch die erste Adventswoche. Viele Händlerinnen und Händler setzen ihre Hoffnung jetzt auf den Endspurt vor den Festtagen", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Sonntag.
Die Hoffnungen für das Weihnachtsgeschäft liegen nun darauf, dass die letzten Tage vor den Festtagen noch einmal gute Umsätze bringen.
Die schwache Entwicklung zeigt sich auch an geringeren Besucherzahlen in den Innenstädten. Zwei Drittel der innerstädtischen Händler berichteten von weniger Kunden als im Vorjahr. Es scheint, als würden die Verbraucherinnen und Verbraucher dieses Jahr vermehrt auf Online-Einkäufe setzen und die Geschäfte in den Innenstädten vernachlässigen.
Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen Gesamtumsatz von etwas mehr als 120 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Umsatzplus von 1,5 Prozent. Diese Prognose scheint nun jedoch in Gefahr zu geraten, da sich die Umsatzentwicklung bisher nicht wie erhofft entwickelt. (eulerpool-AFX)

