Weichenstellung für eine unvoreingenommene Rentenreform
Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, unterstreicht die Bedeutung einer freien Arbeitsweise für die bevorstehende Rentenreformkommission. Dem zufolge soll diese entscheidende Kommission ohne vorgegebene Denkrichtungen oder Einschränkungen in ihre Arbeit einsteigen, um innovative und tragfähige Lösungen für die Alterssicherung zu entwickeln. Linnemann betont die Wichtigkeit einer ergebnisoffenen Debattenkultur und warnt davor, konstruktive Vorschläge voreilig zu verwerfen.
Das Kabinett wird das von der Großen Koalition initiierte Gremium mit dem Ziel einsetzen, bis Mitte 2026 umfassende Reformvorschläge zu erarbeiten. Geleitet wird die Kommission vom ehemaligen Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, und der renommierten Sozialrechtsprofessorin Constanze Janda. Die Union möchte, dass trotz drei politischen Mandatsträgern, die Kommission überwiegend aus unabhängigen Experten besteht und so politisch neutral bleibt.
Linnemann hob hervor, dass die Union vier fachkundige Wissenschaftler in die Kommission entsendet hat: Martin Werding, Mitglied des Sachverständigenrats, Jörg Rocholl von der Wirtschaftshochschule ESMT, die Finanzwissenschaftlerin Tabea Bucher-Koenen aus Mannheim und Silke Übelmesser aus Jena. Auch politische Nachwuchskräfte wie Pascal Reddig, Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU, und CSU-Abgeordneter Florian Dorn werden Teil des Gremiums sein.

