Was ist schiefgelaufen mit Kryptowährungen? Eine Analyse

06. Februar 2026, 19:44 Uhr · Quelle: BTCStar
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Foto: lukinIgor via Pixabay
Der Kryptomarkt verliert an Wert durch Markterschöpfung und makroökonomische Faktoren, wie Experten analysieren.

Der jüngste Rückgang auf dem Kryptomarkt hat die großen Kryptowährungen stark getroffen: Bitcoin fiel in den letzten 24 Stunden um etwa 8,1 % und ist in den letzten 30 Tagen um rund 29,5 % gesunken. Ether verlor am Tag etwa 9,4 % und im vergangenen Monat etwa 41,4 %. XRP fiel innerhalb von 24 Stunden um etwa 10,3 % und in 30 Tagen um rund 42,7 %, während Solana am Tag um etwa 12,3 % und im Monat um etwa 42,8 % nachgab.

Ursachen für den Rückgang der Kryptowährungen

Der renommierte Makroanalyst Alex Krüger argumentierte, dass der Rückgang auf eine Kombination aus Erschöpfung der Marktstimmung, nachlassender Nachfrage und einem Erwachen im makroökonomischen Umfeld zurückzuführen sei. Diese Faktoren hätten den Markt getroffen, nachdem er bereits begonnen hatte, sich abzuschwächen.

Krüger beschrieb die Bewegung als einen Bruch des Momentums, der zu einem Verkäufermarkt führte. Er verwies auf eine Reihe von Faktoren, die das Risikoappetit verringerten und die Hoffnung auf einen Liquiditätsschub zunichte machten. Dazu gehörten die Nachwirkungen von Digital Asset Treasuries (DATs) und eine Umkehrung der Kapitalflüsse, die mit kriminellen Netzwerken verbunden sind.

Weitere Themen, die Krüger ansprach, waren die Angst vor Quantencomputern und die Konkurrenz durch den KI-Boom, der sowohl Kapital als auch Talente anzieht. Diese Entwicklungen erschweren es dem Kryptomarkt, sich zu erholen.

Krüger stellte zudem fest, dass die globale Nachfrage nach Kryptowährungen zurückgegangen sei. Er wies darauf hin, dass Bitcoin zunehmend als amerikanisch wahrgenommen werde und es nur wenige chinesische Käufer gebe, was im Gegensatz zu früheren Trends stehe.

Ein weiterer Punkt war die Veränderung der Marktteilnehmer. Krüger argumentierte, dass der Markt von "Cypherpunk/Rebel Tech" zu "ETF Tech" übergegangen sei, was die Volatilität und das Momentum, die früher Investoren anzogen, verdrängt habe.

Zusätzlich nannte er politische Risiken, mangelnde Innovation und die Reflexivität des Solana-Memecoin-Zyklus als weitere Belastungen. Er kritisierte auch die hohe Anzahl an Kryptowährungen, die auf CoinMarketCap gelistet sind, und warnte vor überbewerteten Coins und neuen Projekten, die nur Insidern Gewinne bringen.

Krüger erklärte, dass Verkäufer aggressiver als üblich verkaufen, während Käufer weniger bereit sind, bei Kursrückgängen zu kaufen. Der Makroauslöser für den Ausverkauf sei die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank gewesen, was die Marktteilnehmer auf die Möglichkeit einer strafferen Geldpolitik aufmerksam gemacht habe.

Krüger betonte, dass er die Vergangenheit beschreibe und keine Prognose für die Zukunft abgebe. Er wies jedoch darauf hin, dass Volumen, Liquidationen, implizite Volatilität und Options-Skew darauf hindeuten, dass ein lokales Tief erreicht sein könnte.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Bitcoin-Kurs bei $66,029.

Finanzen / Crypto / Kryptowährungen / Bitcoin / Ether / Marktrückgang / Alex Krüger
06.02.2026 · 19:44 Uhr
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