Wadephul verlängert Nahost-Reise zur Unterstützung des Gaza-Friedensplans
Außenminister Johann Wadephul hat beschlossen, seine Reise im Nahen Osten zu verlängern, um die Verhandlungen zur Umsetzung des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. Ursprünglich plante der CDU-Politiker nach einem Besuch im Golf-Emirat Katar am Abend weiter nach Kuwait zu reisen. Dort nimmt er an einem bis Montag andauernden Treffen der EU-Außenminister mit dem Golf-Kooperationsrat teil.
Das Auswärtige Amt bestätigte, dass Wadephul seine Reise danach in Israel fortsetzt, um sich mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar auszutauschen. Im Fokus der Gespräche steht der US-Friedensplan. Bereits in Doha, der Hauptstadt Katars, plant Wadephul ein Treffen mit Mohammed bin Abdulrahman al-Thani, um die diplomatischen Beziehungen zu stärken.
Am Montag rückt Ägypten als zentraler Schauplatz für indirekte Gespräche über Trumps Friedensplan in den Mittelpunkt. Vertreter Israels und der Hamas werden erwartet, um über die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen gegen palästinensische Gefangene zu verhandeln, wie das ägyptische Außenministerium mitteilte. Besonders Katar wird eine Schlüsselrolle als Vermittler zugeschrieben, da die Golfstaaten über erheblichen Einfluss in der Region verfügen.

