Wacker Neuson verfehlt Ziel trotz Umsatzsteigerung

Der renommierte Baumaschinenhersteller Wacker Neuson musste kürzlich eingestehen, dass seine Erwartungen für das vergangene Geschäftsjahr nicht vollständig erfüllt werden konnten. Trotz eines Anstiegs des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 123 Millionen auf 132 Millionen Euro, konnte die avisierte Ergebnismarge nicht erreicht werden. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich diese um 0,5 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent, blieb jedoch unter dem selbst gesteckten Ziel von 6,5 bis 6,8 Prozent.
Der Grund für die Abweichung liegt in unerwartet hohen Rechts- und Beratungskosten im Zuge der Übernahmeverhandlungen mit Doosan Bobcat sowie in Rückstellungen und Abschreibungen im letzten Quartal. Bereinigt um diese Einflüsse hätte die Marge bei 6,5 Prozent gelegen, was im Rahmen der angestrebten Quote lag. Der Umsatz des Unternehmens blieb mit 2,2 Milliarden Euro stabil und entsprach der Mitte der prognostizierten Bandbreite.
Für das kommende Jahr blickt Wacker Neuson optimistisch in die Zukunft. Es wird eine weitere Verbesserung des operativen Geschäfts erwartet, unterstützt durch europäische Infrastruktur- und Modernisierungsmaßnahmen. Trotz der fortdauernden US-Zölle rechnet das Unternehmen mit einer soliden Nachfrage in Nordamerika. Ein moderater Umsatzzuwachs und eine verbesserte Ebit-Marge werden avisiert.
Auf dem Handelsplatz Tradegate reagierte die Wacker-Aktie im nachbörslichen Handel mit einem leichten Rückgang von knapp einem Prozent. Detaillierte Einblicke in die endgültigen Geschäftszahlen für 2025 sowie eine ausführlichere Prognose für 2026 sind für den 26. März 2026 angekündigt.

