VW Gläserne Manufaktur: Vom Prestigeprojekt zum Innovationscampus
Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden öffnet wieder ihre Türen und präsentiert sich in einer neuen Rolle. Besucher der ikonischen Stätte werden künftig in die komplexen Geheimnisse des Automobilbaus eingeführt, anders als in der Vergangenheit, als sie lediglich die Fertigung von Modellen wie dem Phaeton oder dem ID.3 verfolgen konnten. Standortleiter Martin Goede kündigte an, dass ab sofort das Verständnis des Fahrzeugbaus im Mittelpunkt der Führungen stehen wird.
Der gläserne Bau, einst Schauplatz prestigeträchtiger Produktionsserien, wird nun als Innovationscampus für zukunftsweisende Technologien wie Robotik, Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik und Chip-Design neu belebt. In einer strategischen Partnerschaft zwischen VW, dem Freistaat Sachsen und der Technischen Universität Dresden sollen hier innovative Projekte entwickelt werden. Mit dem Ziel, bis zu 100.000 Gäste pro Jahr erneut anzuziehen, wird es vermehrten Austausch mit ehemaligen Produktionsmitarbeitern geben, die wertvolle Einblicke in die technischen Fähigkeiten und Werkzeuge des Automobilbaus geben.
Goede verweist auf die Vielfalt der angebotenen Themenführungen, die sowohl Phaeton-Enthusiasten als auch Architekturbegeisterte ansprechen sollen. Der Umbau des Werks markiert das Ende der Serienproduktion, mit geplanten Forschungsprojekten ab 2027 als neuer regulärer Betrieb.

