Vorwürfe gegen Bundeswehr aus Afghanistan
14. August 2009, 07:04 Uhr · Quelle: dpa
Kundus (dpa) - Schwere Vorwürfe gegen die Bundeswehr: Knapp vier Wochen nach den tödlichen Schüssen deutscher Soldaten auf einen 15- Jährigen im nordafghanischen Kundus hat sich dessen Vater zu Wort gemeldet. Er sagte der dpa, die Soldaten hätten die Zivilisten nicht zum Anhalten aufgefordert gehabt. Der Kommandeur des zivil- militärischen Wiederaufbauteams in Kundus, Oberst Georg Klein, wies die Aussage des Vaters zurück. Laut dpa hat die Bundesregierung nach dem Vorfall mehr als 20 000 US-Dollar Entschädigung bezahlt.

