Vorsicht dominiert die asiatischen Börsen: China unter Druck, Australien im Aufwind
Während sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag in einer gemischten Verfassung präsentierten, standen besonders die chinesischen Börsen unter Druck. In Japan hingegen ruhten die Handelsaktivitäten aufgrund eines Feiertags.
Aktienanalysten blicken in dieser Handelswoche gespannt auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA sowie auf mögliche geldpolitische Signale der Federal Reserve. Besonders die abendliche Rede von Fed-Chef Jerome Powell wird mit großer Aufmerksamkeit erwartet.
An den chinesischen Märkten führten Gewinnmitnahmen im Technologiesektor, die nach einer vorherigen Rally eintraten, zu Kursverlusten. Die Einschätzung der Deutschen Bank skizziert ein Bild schwankender Anlegerstimmungen: Hoffnung auf neue konjunkturelle Maßnahmen trifft auf Sorgen hinsichtlich der nachlassenden heimischen Nachfrage.
Der CSI-300-Index, der die Hauptaktien der Festlandsbörsen zusammenfasst, fiel um 0,62 Prozent auf 4.494,59 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong sank um 0,94 Prozent auf 26.097,54 Punkte.
Kontrastierend dazu verzeichneten die australischen Aktien Zuwächse: Der S&P/ASX 200 legte um 0,4 Prozent auf 8.845,90 Punkte zu. Die Marktstrategen der Deutschen Bank sehen schwache Einkaufsmanagerindizes als treibenden Faktor für Spekulationen über geldpolitische Lockerungen in Australien, was dem dortigen Aktienmarkt Auftrieb verleiht.

