Vor dem Alaska-Gipfel: Diplomatie auf Hochtouren zwischen London, Berlin und Washington
Der britische Premierminister Keir Starmer bereitet sich darauf vor, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London zu empfangen, einen Tag bevor der mit Spannung erwartete Gipfel in Alaska startet. Diese Begegnung wurde von der Downing Street offiziell bestätigt und unterstreicht das diplomatische Engagement Großbritanniens in der Ukraine-Krise.
Bereits am Mittwoch hatte Selenskyj Berlin besucht, wo er zusammen mit Bundeskanzler Friedrich Merz virtuelle Gespräche mit anderen globalen Führungspersönlichkeiten führte. Ziel dieser intensiven diplomatischen Aktivitäten der europäischen Führer ist es, eine einheitliche Position mit den USA abzustimmen und gleichzeitig ihre Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen.
Im Vorfeld des entscheidenden Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin versuchen die Europäer, Einfluss auf die Diskussionen zu nehmen. Besonders besorgt sind sie über mögliche Absprachen zwischen den USA und Russland, die Gebietsabtretungen der Ukraine zur Folge haben könnten – ein Szenario, das von Kiew kategorisch abgelehnt wird.

