VF Corporation verzeichnet Umsatzrückgang von 9% im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025
Die VF Corporation, Eigentümer von Marken wie The North Face und Vans, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Umsatz von 1,90 Mrd. US-Dollar gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang von 9% im Vergleich zu den 2,08 Mrd. US-Dollar im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024.
Im Detail sanken die Umsätze von The North Face und Vans um 3% beziehungsweise 21% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Das Unternehmen verzeichnete für das Quartal, das am 29. Juli 2024 endete, einen operativen Verlust von 239,89 Mio. US-Dollar, verglichen mit einem Verlust von 8,99 Mio. US-Dollar im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024.
Auch der Nettoverlust weitete sich auf 258,88 Mio. US-Dollar im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 aus, gegenüber 57,42 Mio. US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres. Der Basis- und verwässerte Verlust je Aktie belief sich im Bericht auf 0,67 US-Dollar, während er im Vorjahr noch bei 0,15 US-Dollar je Aktie lag.
Die Bruttomarge des Unternehmens sank auf 52,0%, was einem Minus von 80 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang wurde durch einen ungünstigen Wechselkurs (-60 Basispunkte) und eine ungünstige Mischung (-20 Basispunkte) getrieben. Die operative Marge ging ebenfalls auf 12,6% zurück, was einem Rückgang von 1.220 Basispunkten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 entspricht.
Die Nettoverschuldung des Unternehmens lag zum Ende des Quartals bei 5,3 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 587 Mio. US-Dollar gegenüber dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 entspricht.
Bracken Darrell, Präsident und CEO der VF Corporation, kommentierte: „Während ich mein erstes Jahr bei VF abschließe, bin ich mehr denn je motiviert. Obwohl das Geschäft noch rückläufig ist, hat sich der Rückgang im Vergleich zum vierten Quartal und in fast allen unseren Marken verlangsamt. Wir haben unseren Plan zur Transformation weiter vorangetrieben und sind im Plan, unsere vorgesehenen Kosteneinsparungen zu realisieren. Zudem haben wir einen unserer wichtigsten finanziellen Prioritäten erfüllt, die Bilanz durch den angekündigten Verkauf von Supreme zu stärken. Gemeinsam mit dem erstklassigen Führungsteam, das ich aufgebaut habe, sind wir zuversichtlich, dass wir weiterhin Fortschritte machen werden, um wieder Wachstum zu generieren und nachhaltigen Wert für VF zu schaffen.”
Im April 2024 kündigte VF Pläne an, seine Einzelhandelspräsenz im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) sowie in Südostasien (SEA) durch eine strategische Partnerschaft mit dem Einzelhandelskonglomerat GMG auszubauen.

