Vestas steigert Aktienrückkaufprogramm und hebt Dividende an

Vestas, der in Dänemark ansässige Windturbinenhersteller, hat angekündigt, sein Aktienrückkaufprogramm erheblich auszuweiten. Konzernchef Henrik Andersen präsentierte anlässlich der Vorstellung des jüngsten Geschäftsberichts in Aarhus Pläne, zusätzliche Rückkäufe im Umfang von 150 Millionen Euro zu tätigen. Bereits im November hatte das Unternehmen ein gleich hohes Rückkaufprogramm initiiert. Zudem dürfen sich Investoren über eine Erhöhung der Dividende von 0,55 auf 0,74 dänische Kronen je Aktie freuen — eine Entscheidung, die im Lichte der gesteigerten Umsätze und Gewinne im Jahr 2025 fällt.
Das vergangene Jahr brachte für Vestas einen Umsatzanstieg um 9 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2024. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (ber Ebit) verbesserte sich um 44 Prozent auf fast 1,1 Milliarden Euro. Der Gewinnanteil der Vestas-Aktionäre stieg um 58 Prozent auf 778 Millionen Euro, was teilweise auf ein verbessertes Finanzergebnis zurückzuführen ist. Diese Ergebnisse liegen im Rahmen der Erwartungen und unterstützen die Zielsetzungen für 2026.
Für 2026 hat sich Vestas ambitionierte Ziele gesetzt: Der Umsatz soll auf 20 bis 22 Milliarden Euro steigen, wobei 6 bis 8 Prozent als operative Marge (ber Ebit) verbleiben sollen — eine Steigerung gegenüber den 5,7 Prozent im Jahr 2025. Langfristig strebt das Unternehmen eine operative Marge von mindestens 10 Prozent an, was eine Herausforderung, aber auch eine spannende Perspektive für Vestas darstellt.

