Verzögerungen in KI-Projekten: Belastungen an den Börsen

Ein jüngster Bericht über Verzögerungen bei bedeutenden KI-Projekten von Oracle und OpenAI hat am Freitag für Unruhe an den internationalen Börsen gesorgt. Der Dow Jones Industrial, ein bedeutender Aktienindex in den USA, fiel um 0,5 Prozent, nachdem er zuvor noch ein Rekordhoch erreicht hatte. Gleichzeitig verzeichnete der Nasdaq 100 einen Rückgang von fast 2 Prozent, während der Aktienkurs von Oracle um beträchtliche sechs Prozent sank.
Auch der deutsche Leitindex DAX konnte sich diesem Trend nicht entziehen und verlor bis kurz vor Handelsende 0,4 Prozent. Der EuroStoxx 50, der ebenfalls die europäische Wirtschaftsstärke widerspiegelt, büßte nahezu ein halbes Prozent ein. Diese Kursschwankungen sind auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zurückzuführen, der Informationen von eingeweihten Personen enthält. Demnach verschiebt Oracle die Fertigstellung einiger Rechenzentren für den KI-Entwickler OpenAI von 2027 auf 2028, was auf Engpässe bei Arbeitskräften und Material zurückzuführen ist.
Diese Neuigkeiten nähren Sorgen darüber, wann die Unternehmen angesichts dieser Herausforderungen und möglicher höherer Investitionen endlich mit ihren KI-Aktivitäten finanziell erfolgreich sein werden. Der Markt reagierte empfindlich auf diese Unsicherheiten, zumal viele KI-Aktien in jüngster Vergangenheit bereits eine bemerkenswerte Rally erlebt hatten, die durch solche Befürchtungen immer wieder ins Wanken geraten kann.

