Verwaltungspraxis in der Kritik: Lückenhafte Kontrolle bei Lehrerstellen
Der jüngst bekannt gewordene Umstand unbesetzter Lehrerstellen wirft erneut ein Schlaglicht auf die internen Abläufe innerhalb der Landesverwaltung und die damit verbundene Haushaltsführung. Bereits vor fünf Jahren warnte der Rechnungshof vor unzulänglichen Daten. Offensichtlich blieb diese Warnung jedoch weitgehend unbeachtet, was auf ein stark verbesserungswürdiges Management hindeutet.
Die derzeitige Vorgehensweise hinterlässt den Eindruck, dass die Verantwortlichen nach dem Prinzip des bloßen Abwartens operieren: 'Es wird schon passen'. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass über Jahrzehnte hinweg unbesetzte Stellen und die damit verbundenen nicht abgerufenen Haushaltsmittel unbemerkt blieben.
Dies stellt nicht nur eine organisatorische Note von Schlampigkeit dar, sondern birgt auch das Potenzial für einen administrativen Skandal. Ein solcher Missstand erfordert dringend eine systematische Korrektur, um künftige Wiederholungen dieses Fehlverhaltens auszuschließen.

