USA und Iran setzen Atomgespräche im Oman fort
Die jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran zeigen erste Fortschritte: Beide Nationen vereinbarten, in der kommenden Woche im Oman die Gespräche fortzusetzen. Dies bestätigte Irans Außenminister Abbas Araghtschi nach einem ersten Treffen am Samstag. Auch das Weiße Haus kündigte diesen Termin für die weiteren Verhandlungen an.
In ersten Stellungnahmen lobten beide Seiten die konstruktive Gesprächsatmosphäre, die auf gegenseitigem Respekt basiere. US-Präsident Donald Trump zeigte sich optimistisch und betonte, dass er die Spannungen mit dem Iran bevorzugt diplomatisch lösen möchte.
Steve Witkoff, der US-Sondergesandte, führte hierfür die Gespräche im Oman auf präsidialen Wunsch. Der direkte Austausch fand zum Abschluss des Treffens im Beisein des omanischen Außenministers Badr al-Busaidi statt.
Zuvor kommunizierten beide Delegationen in getrennten Räumen, wärend Oman als Vermittler fungierte. Die gesamte Verhandlungsrunde dauerte rund zweieinhalb Stunden. Araghtschi war ebenso bereits in früheren Jahren in ähnlichen Verhandlungen involviert, was ihm wertvolle Erfahrung verschafft.
Der omanische Außenminister kommentierte auf der Plattform X die Treffen ebenfalls positiv. Er bekräftigte das Ziel Omans, Brücken zu bauen und Frieden sowie Stabilität in der Region zu fördern. Weitere Anstrengungen sollen folgen, um diese Ziele zu erreichen.
Angesichts der zuletzt angespannten Lage hatte Trump direkte Verhandlungen über ein neues Atomabkommen ins Spiel gebracht, aber auch auf mögliche militärische Interventionen hingewiesen, sollte der Iran sein Atomprogramm nicht einschränken.
Nach internen Beratungen willigte Teheran in die Gespräche ein. Dabei erhofft sich der Iran insbesondere eine Lockerung der US-Sanktionen, die erheblich zur aktuellen wirtschaftlichen Notlage des Landes beitragen. Westliche Regierungen befürchten, dass der Iran den Bau einer Atombombe anstrebt, während Teheran sein Atomprogramm als rein zivilwirtschaftlich deklariert – auch wenn die Urananreicherung über zivilen Bedarf hinausgeht.

