USA pausieren Bearbeitung bestimmter Einwanderungsvisa für 75 Länder
In einem beachtlichen Schritt hat das US-Außenministerium die Bearbeitung von bestimmten Visaverfahren für 75 Länder ausgesetzt. Nach Angaben des Ministeriums betrifft dies konkret die Verfahren für immigrant visas, die für Personen gedacht sind, die eine dauerhafte Niederlassung in den Vereinigten Staaten anstreben. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Entscheidung keine Auswirkungen auf temporäre Aufenthalte wie Studium oder begrenzte Arbeitsphasen hat. Auch Urlauber, etwa aus Deutschland, sind von dieser Regelung unberührt, da sie ohnehin lediglich eine Einreisegenehmigung benötigen und kein Visum. Die Liste der betroffenen Länder wurde nicht offiziell veröffentlicht. Allerdings ließ ein Bericht auf der Social-Media-Plattform X, gepostet von Regierungssprecherin Karoline Leavitt, vermuten, dass Länder wie Somalia, Russland und Iran unter die neuen Visa-Beschränkungen fallen. Ein konkreter Grund für die Entscheidung wurde von offizieller Seite nicht bekanntgegeben und auch der Zeitpunkt, an dem die neuen Regelungen in Kraft treten, bleibt unklar. Die US-amerikanischen Medien, darunter Fox News, nannten den 21. Januar als mögliches Datum für den Beginn der Pausierung. Kritiker und Beobachter führen die Maßnahme auf die verschärfte Migrationspolitik der US-Regierung unter Donald Trump zurück, die bereits in den vergangenen Monaten durch striktere Regelungen gekennzeichnet war.

