US-Verbraucherstimmung zeigt Aufhellung, bleibt jedoch gedämpft
Die neueste Erhebung zur Verbraucherstimmung in den USA zeigt eine überraschend positive Entwicklung. Der von der Universität Michigan ermittelte Konsumklimaindex stieg im Dezember um 2,3 Punkte auf nunmehr 53,3 Punkte an. Diese Zahlen übertrafen die Prognosen der Wirtschaftsexperten, die lediglich einen moderaten Anstieg auf 52,0 Punkte erwartet hatten.
Getragen wurde dieser Aufschwung vor allem durch optimistischere Erwartungen der Konsumenten für die Zukunft, während die Einschätzung der aktuellen Lage leicht nachgab. Ein bemerkenswerter Aspekt der Umfrage sind die gesunkenen Inflationserwartungen: Auf kurze Sicht fielen diese um 0,4 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent, und auch die längerfristigen Erwartungen sanken von 3,4 Prozent auf 3,2 Prozent, entgegen den Erwartungen einer Stabilität.
Laut Joanne Hsu, Leiterin der Erhebung, bemerken Verbraucher seit November zwar in bestimmten Bereichen Verbesserungen, doch bleibt die generelle Stimmung unter den Konsumenten eher verhalten. Weiterhin sind die hohen Preise eine spürbare Belastung für die Haushalte, so die Angaben der Befragten.
Der von der Universität Michigan erhobene Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter ungefähr 500 Haushalten. Analysiert werden darin die finanzielle Lage, wirtschaftliche Einschätzungen und die Erwartungshaltung der amerikanischen Konsumenten.

