US-Tech-Giganten vor Herausforderungen durch neue H-1B-Visa-Gebühr
US-Technologieunternehmen sehen sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, da US-Präsident Donald Trump eine bedeutende Änderung bei den H-1B-Visa-Anträgen eingeführt hat. Mitarbeiter dieser Firmen mit H-1B-Visum werden angewiesen, in den USA zu bleiben, da ein neues Gesetz Arbeitgeber verpflichtet, eine Gebühr von 100.000 US-Dollar pro H-1B-Antrag zu entrichten.
Diese Entwicklung löste erhebliche Besorgnis bei Amazon, Google und Microsoft aus, die ihre Angestellten über interne Mitteilungen dazu aufforderten, Reisen ins Ausland vorerst zu vermeiden. Sollten betroffene Mitarbeiter bereits auf Reisen sein, sollten sie dringend versuchen, vor Inkrafttreten der Vorschrift um 0:01 Uhr (Eastern Time) am Sonntag zurückzukehren.
Business Insider veröffentlichte die internen Memos von Amazon und Microsoft, während von Googles Kommunikation ähnlicher Art in anderen Quellen berichtet wurde. TechCrunch hat bei den drei Unternehmen um eine Stellungnahme gebeten.
Laut Regierungsdaten hat Amazon die meisten H-1B-Visa in diesem Fiskaljahr erhalten, gefolgt von Tata Consultancy Services, Microsoft, Meta und Apple, wobei Google auf dem sechsten Platz liegt. Ein Vertreter des Weißen Hauses bestätigte gegenüber Axios, dass die Gebühr nur für neue Anträge gilt, nicht jedoch für bestehende H-1B-Inhaber oder Verlängerungen.

