U.S. SEC Verzögert Entscheidung über Krypto-ETFs und Staking
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat bekannt gegeben, dass sie ihre Entscheidungen zu einer Reihe von Krypto-ETFs und Staking-Anträgen erneut verschoben hat. Dies betrifft unter anderem die Pläne von BlackRock, Staking in ihren iShares Ethereum ETF zu integrieren. Die Entscheidung darüber wurde nun auf den 30. Oktober vertagt, was eine 45-tägige Verzögerung mit sich bringt.
Ebenfalls betroffen sind die Vorschläge von Franklin Templeton für separate Fonds, die die Performanz von Solana und XRP abbilden sollen. Hier wurde der Entscheidungszeitraum sogar um 60 Tage bis zum 14. November verlängert. Diese Verzögerungen reihen sich ein in eine Serie von Aufschüben der SEC bezüglich verschiedener Altcoin-Fonds.
Am Vortag wurde bereits die Entscheidung aufgeschoben, ob Nasdaq den Grayscale Hedera Trust listen darf – ebenfalls um 60 Tage. Bereits im letzten Monat geriet ein ähnlicher Vorschlag ins Stocken, der Staking in den 21Shares Core Ethereum ETF einfügen sollte, sowie ein Antrag von Donald Trump's Medienunternehmen bezüglich eines Bitcoin- und Ethereum-ETFs.
Zuletzt hat die SEC auch über Anträge zu entscheiden, die sich auf XRP-Produkte von Grayscale, CoinShares und anderen beziehen, ebenso wie auf Dogecoin und Litecoin ETFs. Analysten erwarten eine geballte Welle von Genehmigungen, sobald generische Zulassungsstandards etabliert sind. Diese Standards erlauben es, bestimmte Krypto-ETFs automatisch zu listen, ohne eine umfassende Einzelfallprüfung durch die SEC.
Eric Balchunas von Bloomberg sagte voraus, dass es wahrscheinlich im Oktober zu einer Flut von ETF-Genehmigungen kommen könnte. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Staking-Integrationen zugelassen werden, stufen Experten als hoch ein.

