US-Regierung zieht Visa ein: Feier über Charlie Kirks Tod als Aushängeschild für rigorose Maßnahmen
Die US-Regierung hat mehreren ausländischen Staatsangehörigen die Visa entzogen, nachdem Äußerungen über das tödliche Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk publik wurden. Auch eine deutsche Staatsangehörige ist betroffen. Das US-Außenministerium teilte auf der Plattform X mit, dass diese Personen Kirks Tod gefeiert und seine Ermordung gerechtfertigt haben sollen. Konkret lautet der Vorwurf, sie hätten in sozialen Netzwerken gepostet: 'Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht.'
Trotz der Schwere des Vorwurfs hält die US-Regierung Details zu den betroffenen Personen unter Verschluss. Die deutsche Botschaft hat den Vorgang zur Kenntnis genommen und steht bereit, konsularische Unterstützung anzubieten. Neben der deutschen Person sind auch Staatsangehörige aus Mexiko, Argentinien, Südafrika, Brasilien und Paraguay betroffen.
Laut dem US-Außenminister Marco Rubio erfülle man mit dieser Entscheidung die Einwanderungsgesetze der USA und verteidige die Landesgrenzen, Kultur und Bürger. Wer die Gastfreundschaft Amerikas missbrauche und dabei den Mord an Bürgern feiere, sei nicht mehr willkommen.
Schon im September drohte das US-Außenministerium Ausländern, die Kirks Ermordung im Internet rechtfertigten, mit Visa-Entzug. Der Vize-Außenminister Christopher Landau forderte die Öffentlichkeit auf, entsprechende Beiträge zu melden, um das amerikanische Volk zu schützen.
Charlie Kirk, der durch seine Organisation Turning Point USA bekannt wurde, wurde vor fünf Wochen in Utah erschossen. In einer posthumen Geste ehrte Präsident Trump Kirk mit der Freiheitsmedaille der USA, die seine Witwe Erika Kirk entgegennahm.
Kirks Tod löste nicht nur eine Debatte über Meinungsfreiheit aus, sondern auch heftige politische Auseinandersetzungen. Kritiker werfen Trump vor, mit der Schuldzuweisung an 'radikale Linke' die gesellschaftliche Spaltung zu vertiefen. Zudem gerieten Medienvertreter in Bedrängnis, darunter der ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen. Kritik ansehen sich auch der US-Moderator Jimmy Kimmel und der deutsche Außenminister Johann Wadephul, der die Pressefreiheit betonte und für ausländische Journalisten garantieren will.

