US-Regierung plant neue Zölle: Elektronikindustrie unter Druck
Die USA bereiten sich darauf vor, erneut Zölle auf elektronische Geräte wie Smartphones und Laptops zu erheben, nachdem diese Produkte vorübergehend von solchen Abgaben befreit worden waren. Laut US-Handelsminister Howard Lutnick könnten die Ausnahmen nur kurzfristiger Natur gewesen sein.
Trotz der kürzlich verkündeten Erleichterung, die US-Unternehmen wie Apple zugutekam, sollen bald spezielle Zölle auf Halbleiter folgen. Minister Lutnick betonte, dass die Vereinigten Staaten ihre Abhängigkeit von ausländischer Produktion verringern wollen.
Dies fügt sich in die längerfristige Strategie von Präsident Donald Trump ein, die heimische Produktion durch die Einführung neuer Abgaben zu stärken. Insbesondere Elektronik- und Pharmaunternehmen könnten davon betroffen sein.
Lutnick hatte bereits Pläne geäußert, die Produktion von iPhones in die USA zu verlagern, was jedoch aufgrund fehlender Infrastruktur und geeigneter Fachkräfte als schwierig gilt. Eine heimische Produktion wäre auch mit steigenden Kosten verbunden.
Experten kritisieren Trumps uneinheitlichen Kurs, der sowohl internationalen als auch inländischen Firmen zunehmend Unsicherheit bringt. Die sich verschärfenden Handelsbeziehungen zu China, einschließlich von dort erhobener Gegenzölle, tragen ebenfalls zur Nervosität an den Märkten bei.

