US-Produkte im Fokus deutscher Konsumenten: Eine Bilanz
Eine durchaus markante Entwicklung zeigt sich in den Kaufgewohnheiten der deutschen Verbraucher. Jüngste Resultate einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact offenbaren, dass über ein Drittel der deutschen Konsumenten bewusst auf amerikanische Produkte und Dienstleistungen verzichtet. Diese Entscheidung wird maßgeblich durch die Politik von US-Präsident Donald Trump beeinflusst, wie die Erhebung im Auftrag des Vergleichsportals Verivox verdeutlicht.
Besonders im Bereich der Smartphones zeigt sich eine klare Abkehr, indem ebenfalls rund ein Drittel der Verbraucher ihre Haltung überdenkt. Auch der Verzicht auf amerikanische Computer-Hardware und Social-Media-Plattformen wie Instagram und X wird von etwa 30 Prozent der Befragten gezogen. Doch eine vollständige Abwendung ist nicht bei allen Diensten möglich: So bleibt WhatsApp weitgehend unangetastet, da nur 17 Prozent aktiv nach Alternativen suchen.
Trotz dieser Tendenzen fehlt es dem Boykott an breiter Überzeugung. Nahezu 30 Prozent der Befragten sehen dessen Sinnhaftigkeit skeptisch, während gut 36 Prozent die allgegenwärtige Präsenz von US-Diensten wie WhatsApp und Amazon als unersetzlich erachten.
Diese Erhebung beruht auf der Befragung von 1.015 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren und entstammt dem Zeitraum vom 30. April bis 2. Mai 2025, wobei die Auswahl der Teilnehmer bevölkerungsrepräsentativ gestaltet wurde.

