US-Präsident Trump und die Unwägbarkeiten eines Treffens zwischen Putin und Selenskyj
Donald Trump, der ehemalige US-Präsident, äußerte sich unlängst mit Zurückhaltung zu einem potentiellen Treffen zwischen den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj. 'Ob dieses Treffen wirklich zustande kommt, ist unklar', erklärte Trump auf Nachfrage von Medienvertretern in Washington. Dabei ließ er offen, ob er selbst bei einem solchen Treffen zugegen sein würde.
In einem früheren Statement hatte Trumps Sprecherin, Karoline Leavitt, verlautbaren lassen, dass Putin der Idee eines persönlichen Treffens innerhalb der kommenden Wochen zugestimmt hatte. Doch nun deutete Trump auf die bestehenden Spannungen zwischen den beiden Staatsführern hin und meinte, dass ihre Beziehung von 'enormer persönlicher Abneigung' geprägt sei. Ein direktes Gespräch zwischen Putin und Selenskyj sei notwendig, bevor Trump sich gegebenenfalls selbst in die Gespräche einbringen würde, so Trump weiter.
Ein vorangegangenes Treffen Selenskyjs mit Trump im Weißen Haus führte dazu, dass Russland durch eigene Statements verlauten ließ, die bilateralen Beziehungen auf ein höheres diplomatisches Niveau, etwa jenes der Außenminister, anheben zu wollen. Trump wiederum gab nach einem Telefongespräch mit Putin zu verstehen, dass der Kremlchef möglicherweise zu einem persönlichen Treffen mit Selenskyj bereit sei. Russlands Außenminister Sergej Lawrow unterstrich jedoch, dass ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj lediglich den Abschluss von Verhandlungen darstellen sollte. Vorangehend müssten jedoch tragfähige Friedensvereinbarungen zwischen den Nationen geschlossen werden.

