U.S.-Handelsdefizit schrumpft stärker als erwartet
Das Handelsdefizit der USA im Bereich Waren hat sich im August überraschend stark verkleinert, wie aktuelle Regierungsdaten zeigen. Der Warenhandelsüberschuss reduzierte sich um bemerkenswerte 16,8 % auf 85,5 Milliarden US-Dollar, während Analysten vorher mit einer Verringerung auf 95,2 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten. Der Rückgang der Importe trug entscheidend zu dieser Entwicklung bei, indem sie um 19,6 Milliarden US-Dollar auf 261,6 Milliarden US-Dollar fielen. Gleichzeitig gingen die Exporte um 2,3 Milliarden US-Dollar auf 176,1 Milliarden US-Dollar zurück.
Die Zölle von Präsident Donald Trump haben in diesem Jahr insbesondere bei den Warenimporten erhebliche Schwankungen verursacht. Diese Zölle hatten im ersten Quartal das BIP belastet, bevor sie im zweiten Quartal des Jahres das Wirtschaftswachstum unterstützten.
Inzwischen stabilisieren sich die Wachstumserwartungen für das dritte Quartal auf eine Jahresrate von 2,5 %. Im Zeitraum April bis Juni wuchs die Wirtschaft um beachtliche 3,8 %, wobei das verringerte Handelsdefizit eine zentrale Rolle spielte.

