US-Börsen zeigen Stabilität nach Inflationsdaten – Erholung lässt auf sich warten

Nach einem schwachen Vortag verharrten die US-Börsen am Freitag im frühen Handel zunächst ohne klare Erholungsanzeichen. Trotz eines moderateren Anstiegs der Verbraucherpreise im Januar, als von Volkswirten prognostiziert, fanden die Märkte keinen Grund zur Euphorie, was den Hoffnungen auf sinkende Zinsen nicht den erhofften Auftrieb verlieh.
Der Dow Jones Industrial, der US-amerikanische Leitindex, verzeichnete zuletzt ein leichtes Minus und sank auf 49.424 Punkte. Früher in der Woche hatte dieser Index noch ein neues Rekordhoch von über 50.500 Punkten erreicht. Technologielastige Indizes zeigten eine ähnliche Entwicklung: Der Nasdaq 100 fiel am Freitag um 0,10 Prozent auf 24.664 Punkte, während der S&P 500 ebenfalls einen leichten Rückgang von 0,10 Prozent auf 6.826 Zähler verbuchte.
Die jüngsten Zweifel über die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz seitens großer Technologieunternehmen hatten die Stimmung an den Märkten bereits am Vortag getrübt. Diese Bedenken lasten verstärkt auf den Techwerten, da viele dieser Konzerne nach den massiven KI-getriebenen Kursgewinnen der vergangenen Jahre mittlerweile sehr hoch bewertet sind.

