US-Börsen verzeichnen Abkühlung nach politischer Anspannung
Der bemerkenswerte Aufstieg der US-Aktienmärkte fand zu Beginn der neuen Börsenwoche ein vorübergehendes Ende, denn sie erlitten einen leichten Rückschlag. Die jüngsten politischen Querelen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, scheinen entscheidend zum gedämpften Börsenklima beigetragen zu haben.
Auslöser der Spannungen war eine Aktion des US-Justizministeriums, das der Federal Reserve letzte Woche Vorladungen übermittelte und mögliche Anklagen ankündigte. Zusätzlich verschärfte Präsident Trump die Lage, indem er den großen Kreditkartenanbietern aufgrund ihrer Zinspolitik mit Repressalien drohte.
Diese Entwicklungen führten zu einer deutlichen Zurückhaltung unter den Anlegern, was sich in den geläufigen Indizes widerspiegelte: Der Dow Jones Industrial gab im frühen Handel um 0,5 Prozent nach und fiel auf 49.265 Punkte. Der S&P 500, der noch am Freitag ein Allzeithoch erreicht hatte, reduzierte sich um 0,1 Prozent auf 6.959 Punkte und der Nasdaq 100 der Technologiebörse nahm einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent auf 25.732 Zähler hin.

