US-Börsen: Tech-Schwergewichte glänzen, Krankenversicherer unter Druck
An den US-Börsen standen am Dienstag Tech-Giganten im Rampenlicht, während Krankenversicherer herbe Rückschläge hinnehmen mussten. Der Dow Jones Industrial Index litt spürbar unter den fast 20-prozentigen Einbrüchen der UnitedHealth-Aktien, was den Index um 0,9 Prozent auf 48.974 Punkte drückte. Gleichzeitig setzte der marktbreite S&P 500 seinen Höhenflug fort und kletterte um 0,5 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 6.983 Punkten. Die 7.000-Punkte-Marke scheint greifbar nahe.
Auch die Nasdaq zeigt Stärke: Der Nasdaq 100 gewann 1 Prozent auf 25.958 Punkte, angetrieben vor allem von zukunftsorientierten Chip-Unternehmen. Die Krankenversicherer, mit Verlusten bei CVS Health um 15 Prozent und Humana um fast 20 Prozent, gerieten durch angekündigte, unveränderte Zahlungen an private Medicare-Versicherungen verstärkt unter Druck. Analysten hatten eine Erhöhung um bis zu 6 Prozent erwartet, was für Enttäuschung unter den Investoren sorgte, die auf mehr Entgegenkommen von Präsident Donald Trump gesetzt hatten.
Ein Lichtblick boten die Quartalszahlen anderer Unternehmen. So legte UPS 2,8 Prozent zu, nachdem ein positiver Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr für Überraschung am Markt sorgte. General Motors gewann gar 9 Prozent, begünstigt durch Pläne für Aktienrückkäufe und eine solide Gewinnprognose, die auch Ford um 3,2 Prozent ansteigen ließ. RTX überraschte mit starken Ergebnissen seines Triebwerksherstellers Pratt & Whitney, was die Aktien um 2,9 Prozent steigen ließ. Northrop Grumman, im Fahrwasser globaler Rüstungsbudget-Erhöhungen, erholte sich von anfänglichen Verlusten und konnte zuletzt ein Plus von 2,8 Prozent verbuchen.

