Union legt in Umfrage leicht zu: Wahltrend bestätigt Stabilität der Opposition
Inmitten der noch frischen Regierungsarbeit festigt sich die Zustimmung zur Union laut einer kürzlich durchgeführten Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung. Würde am kommenden Sonntag gewählt, würden 28 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme den Christdemokraten geben. Damit nähert sich die Union ihrem Ergebnis der Bundestagswahl im Februar, bei der sie 28,5 Prozent erreichte, und kann im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt zulegen.
Knapp hinter der Union behauptet sich die AfD mit stabilen 23 Prozent und zeigt somit keine Veränderung zu den vorherigen Umfragewerten. Die SPD, derzeitiger Koalitionspartner in der Bundesregierung, verliert Boden und fällt um einen Punkt auf 16 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 11 Prozent, während die Linke einen Punkt abgibt und nun bei 10 Prozent liegt. Sowohl die BSW als auch die FDP würden mit jeweils 4 Prozent weiterhin die Hürde zum Einzug in den Bundestag nicht überwinden.
Die per Telefon und Online durchgeführte Umfrage, die die Meinung von 1.205 Personen zwischen dem 16. und 20. Juni erhob, weist laut Insa eine statistische Fehlertoleranz von 2,9 Prozentpunkten auf. Die Dynamik in der Wählerschaft bleibt herausfordernd abzubilden, da schwächere Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen den Umfrageinstituten zu schaffen machen. Aufgrund dieser Unsicherheiten stellen Umfragen lediglich eine Momentaufnahme dar und keine verlässliche Vorhersage des tatsächlichen Wahlausgangs.

