Ungewöhnlicher Tweet aus der Zelle: SBF grüßt Morgensonne per Knastadapter
Ein unerwarteter Gruß hat die Krypto-Community erheitert und gleichzeitig Fragen aufgeworfen. Sam Bankman-Fried, dessen X-Account normalerweise stiller Stein ist, ließ am Dienstag mit einem simplen 'gm' - eine kryptotypische Abkürzung für 'Good Morning' - aufhorchen. Pikant daran: Der Gründer der insolventen FTX-Börse sitzt momentan in den USA hinter Gittern, wo der Zugang zu sozialen Medien normalerweise ein Tabu ist. Die Lösung des Rätsels lieferte der Account selbst, der klarstellte, dass nicht SBF selbst, sondern ein Freund im Namen des berühmten Insassen postete.
Unterdessen schoss der FTT-Token, einst standhaftes Glied der FTX-Börse, um beeindruckende 32% in die Höhe – ein Phänomen, das auf Spekulationslust während der Liquidation des Nachlasses zurückzuführen ist. Doch Bankman-Frieds Vergangenheit holt ihn nicht nur digital ein.
Eine kürzlich eingereichte Klage des FTX Recovery Trust gegen Genesis Digital Assets, ein prominentes Bitcoin-Mining-Unternehmen, verlangt rückwirkend 1,1 Milliarden Dollar. Der Vorwurf: Bevorzugte Auszahlungen in der Vorzeit des Kollapses. Der einst als Krypto-Star gefeierte Bankman-Fried verbüßt eine 25-jährige Haftstrafe wegen umfassender Betrügereien, die Milliarden von Kundengeldern betrafen.
Schon bald steht der dritte große Gläubiger-Verteilungsakt bevor, bei dem 1,6 Milliarden Dollar fließen sollen. Allerdings, so scheint es, wird ihn seinen Twitter-imist-Persönlich-Problemen bald mehr Sorgen bereiten als die in seiner Zelle verfügbaren Kommunikationsmaßnahmen des TRULINCS-Systems. Die strenge Überwachung sorgt dafür, dass ihm die Online-Welt vorerst verschlossen bleibt.

