Ungebrochenes Trommelfeuer: Kiew unter heftigem Beschuss
Die Anspannung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erreicht erneut einen Höhepunkt. Wie aus Berichten der ukrainischen Behörden hervorgeht, setzte Russland seine Luftangriffe mit unverminderter Intensität fort. Im Zuge der nächtlichen Attacken kam nach Angaben der Militärverwaltung mindestens eine Person ums Leben. Ein weiterer Verletzter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, teilte der Verwaltungschef Tymur Tkatschenko über Telegram mit.
In mehreren Distrikten Kiews brachen Feuer aus, betroffen sind unter anderem ein Hochhaus, ein Supermarkt und der Bereich eines Kindergartens. Selbst der Eingang einer U-Bahnstation blieb nicht verschont und erlitt Schäden. Medien berichteten von dichtem Rauch innerhalb der Station, die von vielen Menschen als Schutzraum genutzt wurde.
Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass die Luftabwehrkräfte in vollem Einsatz seien, um die Hauptstadt vor den andauernden Angriffen zu schützen. Der Appell an die Bewohner, in den Schutzräumen zu bleiben, bleibt dringlich und notwendig. Trotz der vergleichsweise stärkeren Flugabwehr Kiews bleibt die Stadt ein Ziel für wiederholte schwere Angriffe, die der fortdauernden russischen Invasion entgegentreten müssen.

