Ungeahnte Rückkehr: Analyst prophezeit massiven „The Witcher 3“ DLC als Brücke zur neuen Saga
Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein, ein nostalgischer Fiebertraum inmitten der nüchternen Release-Kalender der Industrie. Während die Augen der Welt starr auf das ferne The Witcher 4 (Codename Polaris) gerichtet sind, braut sich im Hintergrund offenbar eine Sensation zusammen, die niemand auf dem Zettel hatte. Wenn man den Prognosen des Analysten Mateusz Chrzanowski von Noble Securities Glauben schenken darf, steht uns eine triumphale Rückkehr in die Welt von Wild Hunt bevor.
Die polnische Publikation Strefa Inwestorów zitiert Chrzanowski mit einer elektrisierenden Vorhersage: Ein brandneuer, umfangreicher DLC für The Witcher 3 soll im Mai 2026 erscheinen. Dieses Datum ist kein Zufallsprodukt, sondern markiert präzise das 11. Jubiläum des ursprünglichen Meisterwerks. Doch dieser Inhalt wäre weit mehr als ein sentimentaler Geburtstagskuchen; er soll als narrative Hängebrücke dienen, die das alte Epos mit der kommenden Ära verbindet.
Ciri im Fokus: Der Staffelstab wird übergeben
Da die gefeierten Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine Geralts Geschichte eigentlich zu einem runden, wehmütigen Abschluss brachten, stellt sich die drängende Frage nach dem Inhalt. Hier verdichten sich die Hinweise auf Ciri. Da The Witcher 4 Geralts Ziehtochter als neue Protagonistin in den Mittelpunkt rücken wird, liegt die Vermutung nahe, dass dieser DLC als Prolog fungiert. Wir könnten Zeugen werden, wie sie jene Härte und jene Narben erwirbt, die sie zu der stoischen Hexerin formen, die wir im ersten Teaser zu Teil 4 erahnen konnten.
Der Preis für dieses erzählerische Bindeglied soll bei rund 30 Dollar liegen – ein Indikator für substanziellen Umfang, nicht nur kosmetisches Beiwerk. Es wäre der Startschuss für eine Marketing-Offensive, die dann im späten Jahr 2027 im Release von Polaris gipfeln soll.
Fool’s Theory: Die Meister des Remakes übernehmen das Ruder
Interessanterweise soll nicht CD Projekt RED selbst die Hauptlast dieser Entwicklung tragen, sondern das Partnerstudio Fool’s Theory. Diese Konstellation ergibt eine faszinierende Logik: Das Team arbeitet ohnehin am Remake des allerersten The Witcher-Teils und ist durchsetzt mit Veteranen, die die DNA der Franchise in sich tragen. Sie könnten die Geschichte artistisch durchwirken, ohne die Ressourcen für den vierten Teil zu gefährden.
Während CD Projekt RED bisher in beredtem Schweigen verharrt, passt diese Strategie perfekt zu den Aussagen von CEO Adam Kiciński. Er betonte bereits, dass das Remake technologisch stark von Polaris profitieren werde. Ein neuer DLC könnte somit auch als technologische Fingerübung dienen, um die Unreal Engine 5 in der Praxis zu erproben, bevor das große Remake veraltete und „unnötig verworrene“ Elemente des Erstlings modernisiert, wie es Fool’s Theory CEO Jakub Rokosz versprach.


