Uneinheitliche Bewegung bei europäischen Banken: BBVA fällt, während BNP floriert

Die Entwicklungen im europäischen Bankensektor nehmen eine interessante Wendung: Während die Aktien der spanischen Bank BBVA einen Rückschlag mit einem Minus von 6,3 Prozent erlitten, zeigt sich die französische Großbank BNP in Hochform und verzeichnet einen Anstieg von 2,9 Prozent. Diese gegenläufigen Trends sind umso bemerkenswerter, als BBVA im vergangenen Jahr einen bemerkenswerten Anstieg des Aktienwerts von über 100 Prozent verzeichnete.
Dagegen baut BNP mit einem Zuwachs von rund 60 Prozent auf Jahressicht weiter auf eine beeindruckende Entwicklung. Vor allem die aktuellen Ergebnisse von BNP, die das Jahr 2025 mit einem positiven Quartalsergebnis beendete, haben Analysten überrascht.
Jean-Laurent Bonnafe, der Vorstandsvorsitzende, hat seine Ziele für die kommenden Jahre nach oben korrigiert, was die Anleger weiter verzückte. Die Deutsche Bank lobte den unerwartet hohen Nettogewinn, auch wenn dieser die Konsensschätzungen lediglich um ein bis zwei Prozent übertrifft.
Dennoch stärken diese Zahlen das Vertrauen in die mittelfristige Zielerreichung und die wachsende Rentabilität von BNP. Dem gegenüber stehen die Zahlen der BBVA, die weniger enthusiastisch aufgenommen wurden.
Trotz eines soliden operativen Wachstums aufgrund starker Geschäfte im Heimatmarkt schienen die Zukunftsaussichten zu enttäuschen. JP Morgan wies auf Korrekturbedarf bei den Konsensschätzungen hin, während die Experten von Jefferies Bedenken hinsichtlich des Türkei-Geschäfts äußerten, das mit rückläufigen Gewinnerwartungen konfrontiert ist.

