UNDP-Teilumsiedlung: Bonn als neuer Knotenpunkt für globale Nachhaltigkeit?

Armin Laschet, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat seine Vision für eine stärkere Rolle Deutschlands im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) skizziert. Angesichts Bonns Renommee in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit erscheint der UN-Standort Bonn prädestiniert dafür, Themen wie Umwelt und Entwicklung weiter zu stärken. Dies würde nicht nur Deutschlands Engagement in internationalen Institutionen unterstreichen, sondern auch den Rückzug der USA aus solchen Organisationen kompensieren.
LASchet führte bereits Gespräche mit dem neuen UNDP-Generalsekretär Alexander De Croo, um die Möglichkeiten einer teilweisen Verlagerung nach Bonn zu erörtern. Das UNDP-Hauptquartier bleibt zwar in New York, doch könnte Bonn durch seine Kapazitäten und sein Know-how einen erheblichen Beitrag leisten, ohne dass jede Aktivität vom teuren New York aus gesteuert werden muss.
Bonn, der größte UN-Standort Europas neben Genf und Wien, bietet den Vorteil, Großereignisse erfolgreich auszurichten, wie bereits bei den Weltklimakonferenzen erlebt. Dies und intensive Gespräche mit dem Auswärtigen Amt bestärken Pläne zur Ausweitung des UN-Campus. Angesichts dieser Potenziale schätzt Laschet Bonns künftige Rolle optimistisch ein.

