Umsatzeinbruch bei Moderna: Schwierigkeiten und Strategiewechsel
Der US-Pharmahersteller Moderna musste im Jahr 2025 einen bedeutenden Umsatzrückgang hinnehmen, trotz eines starken letzten Quartals. Dennoch sieht das Unternehmen optimistisch in die Zukunft: Für 2026 plant Moderna, die Erlöse um zehn Prozent zu steigern und die Betriebsausgaben zu reduzieren, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.
Im Schlussquartal 2025 fiel der Umsatz weniger stark als von Analysten prognostiziert. Doch die Anleger zeigten sich unbeeindruckt, die Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel zwei Prozent an Wert.
Im Jahr 2025 sanken die Einnahmen um 40 Prozent im Vergleich zu 2024 und erreichten knapp zwei Milliarden US-Dollar. Diese Entwicklung führt Moderna hauptsächlich auf den Rückgang der Nachfrage nach Covid-Impfstoffen zurück.
Gleichzeitig gelang es Moderna nicht, die Kosten in gleichem Maße zu senken, da erhebliche Investitionen in die Norovirus-Impfung und Krebsprogramme getätigt wurden. Der Nettoverlust, der den Aktionären zugerechnet wird, reduzierte sich jedoch um gut 20 Prozent und belief sich auf 2,8 Milliarden US-Dollar.
Um dem Rückgang des lukrativen Covid-Impfstoffgeschäfts entgegenzuwirken, plant Moderna, sich geografisch breiter aufzustellen. Ziel ist es, das Wachstum anzukurbeln und neue Märkte zu erschließen, um somit langfristig das wirtschaftliche Gleichgewicht des Unternehmens zu sichern.

