Ubisoft soll Multiplayer-Shooter Codename Maverick rebootet haben
Ubisoft hat seinen auf Far Cry Extraction basierenden Multiplayer-Shooter mit dem Codenamen Maverick angeblich rebootet. Das will Insider Gaming in Erfahrung gebracht haben.
Ursprünglich als Multiplayer-Modus für Far Cry 7 geplant, wurde das Projekt 2023 zu einem eigenständigen Spiel. Nach einer internen Überprüfung entschied Ubisoft jedoch, die Entwicklung neu zu beginnen.
Maverick sollte ein extraktionsbasierter Shooter werden, der in Alaska spielt. Die Spieler müssten dort gegen KI-Soldaten, wilde Tiere und andere Spieler ums Überleben kämpfen. Die Entwicklung lag bei Ubisoft Montreal, unterstützt von Ubisoft Sherbrooke und Ubisoft Berlin. Doch Ende 2023 wechselte das Talisker-Team, das die technische Entwicklung leitete, zu Blackbird (Far Cry 7). Dies war ein entscheidender Faktor für den Neustart.
Unklar ist, warum Ubisoft diesen Schritt ging. Es scheint jedoch Teil einer umfassenderen Strategie zur Umstrukturierung zu sein: Ubisoft will Projekte straffen und Kosten senken. Der Neustart führt dazu, dass rund 50 Entwickler ohne festes Projekt sind. Einige könnten das Unternehmen verlassen.
Trotz der Änderungen bleibt ein Release von Blackbird (Far Cry 7) im Jahr 2026 das Ziel. Doch Insider vermuten, dass dieser Zeitplan zu optimistisch ist. "Blackbird" wird von mehreren Ubisoft-Studios entwickelt, darunter Ubisoft Montreal, Ubisoft Berlin, Ubisoft Annecy und Redstorm.
Ubisoft hat sich bislang nicht offiziell zu den Änderungen an Maverick oder Blackbird geäußert.

