Ubisoft erklärt Entlassungen mit "effizienteren Betriebsmodellen" / Rund 65 Mitarbeiter bei Ubisoft Düsseldorf entlassen
Ubisoft teilte gestern mit, 185 Stellen abzubauen und den Standort Ubisoft Leamington in England zu schließen. Diese Maßnahmen sind Teil einer Strategie, die laut einem internen Memo auf "effizientere Betriebsmodelle" und die "Sicherung des langfristigen Erfolgs" abzielt.
Die Stellenstreichungen betreffen im Detail:
- Ubisoft Düsseldorf: ca. 65 Stellen, hauptsächlich in Produktionsrollen, die derzeit nicht aktiv in Projekten eingebunden sind.
- Ubisoft Leamington und Ubisoft Reflections: Insgesamt etwa 100 Stellen. Ubisoft Leamington wird vollständig geschlossen.
- Ubisoft Stockholm: Rund 20 Stellen, um die strategische Ausrichtung des Studios zu optimieren.
Betroffene Mitarbeiter wurden in individuellen Gesprächen informiert, und arbeitsrechtliche Prozesse laufen in den jeweiligen Ländern.
Benedikt Grindel, Managing Director von Production Zone 4, betonte die Notwendigkeit der Maßnahmen, um "die betriebliche Effizienz und langfristige Nachhaltigkeit" der Studios sicherzustellen. Thomas Andren, Geschäftsführer von Production Zone 3, unterstrich die Herausforderung der Entscheidung und versprach Unterstützung für die betroffenen Mitarbeiter.
Berichten zufolge arbeitet Ubisoft Reflections an einem unangekündigten WW2-Live-Service-Spiel namens CREST. Ubisoft Leamington unterstützte diese Entwicklung und arbeitete zudem an Inhalten für das Avatar-Franchise. Derzeit gibt es keine offiziellen Informationen, ob laufende Projekte durch die Entlassungen gefährdet sind.

