Trump verstärkt Einsatz in Minnesota mit Hardliner Homan
In einem neuen Kapitel der Auseinandersetzung um die US-Einwanderungspolitik entsendet Präsident Donald Trump den früheren kommissarischen Leiter der Einwanderungsbehörde ICE, Tom Homan, nach Minnesota. Die Entscheidung folgt auf einen Vorfall, bei dem ein Krankenpfleger in Minneapolis durch Schüsse von ICE-Beamten ums Leben kam. Trump hat angekündigt, dass Homan bereits am Montagabend in Minnesota eintreffen wird, um ihm direkt von den Entwicklungen vor Ort zu berichten.
Bekannt für seine strikte Haltung, ist Homan ein prominenter Vertreter von Trumps rigoroser Abschiebepolitik. Selbst nach einem tödlichen Vorfall im Januar, bei dem die 37-jährige Renée Good durch Schüsse eines Bundesbeamten starb, plädierte er für eine unnachgiebige Fortführung der Einsätze. Für ihn soll es bei den Maßnahmen keine Entschuldigungen geben.
In einer überraschenden Wendung behauptet Trump zudem, dass der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, das Gespräch mit ihm gesucht und um Kooperation gebeten habe. Laut Trump waren beide einer Meinung und Walz soll der Entsendung von Homan in seinen Bundesstaat positiv gegenüberstehen. Spannend bleibt, welche Entwicklungen diese politischen Manöver noch nach sich ziehen werden, während Beobachter auf zukünftige Gespräche zwischen Trump und Walz gespannt sind.

