Trump vergleicht Le Pen-Sanktion mit US-Situation
US-Präsident Donald Trump sorgte erneut für Aufsehen mit seiner Einschätzung internationaler politischer Geschehnisse. Bei einer Presseveranstaltung im Weißen Haus zog er Parallelen zwischen der Situation der französischen Politikerin Marine Le Pen und seiner eigenen in den USA.
Er kommentierte, dass Le Pen, trotz ihrer prominenten Rolle als Spitzenkandidatin, von Wahlen für fünf Jahre ausgeschlossen sei – ein Szenario, das ihn an Vorfälle in seinem eigenen Land erinnere. Die Referenz spielt auf Versuche an, Trump in den USA von der Teilnahme an den parteiinternen Vorwahlen für die nächste Präsidentschaftswahl auszuschließen.
Anlass waren die Ereignisse vom 6. Januar 2021, als Trumps Anhänger das Kapitol in Washington stürmten. Letztlich entschied das Oberste US-Gericht zugunsten Trumps, der daraufhin als Kandidat seiner Partei antrat und die Präsidentschaftswahl im November gewann.
Marine Le Pen, 56 Jahre alt, steht indes vor einer schwierigen politischen Zukunft. Sie wurde für schuldig befunden, öffentliche Gelder veruntreut zu haben, was zu einem fünfjährigen Ausschluss von Wahlen führte. Die Strafe ist vollstreckbar und verhindert, dass sie bei der Präsidentschaftswahl 2027 kandidiert.
Ihre Verurteilung umfasst darüber hinaus eine teilweise auf Bewährung ausgesetzte Haftstrafe.

