Trump und Takaichi: Ein neues Kapitel in den US-japanischen Beziehungen
US-Präsident Donald Trump setzt seine Reise durch Tokio fort und trifft auf Japans jüngste Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. Das erste persönliche Zusammentreffen folgt auf ein zuvor geführtes Telefongespräch, das nach Angaben beider Seiten einen positiven Eindruck hinterließ. Takaichi, die kürzlich als erste Frau Japans die Leitung der Regierung übernommen hat, bringt ihre enge Verbindung zu ihrem verstorbenen Vorgänger Shinzo Abe mit, der für seine tiefe Freundschaft mit Trump bekannt war.
Die Verbesserung der Sicherheitsallianz mit den USA steht für Takaichi an oberster Stelle, ein Anliegen, das auch im Interesse Trumps liegt. Geplant ist der gemeinsame Besuch des US-Militärstützpunktes in Yokosuka, der strategisch nahe der Hauptstadt Tokio liegt.
Darüber hinaus werden die zunehmend vertrackten Handelsbeziehungen ein zentrales Thema der Gespräche sein. Die vorherige japanische Regierung hatte bereits zugestimmt, 550 Milliarden Dollar in die US-Wirtschaft zu investieren, was Trump veranlasste, Japan eine Zollvergünstigung auf 15 Prozent zu gewähren. Zum Ausklang des Tages plant Trump, sich mit Vertretern der japanischen Wirtschaft zu beraten.

