Trump und der Nato-Gipfel: Glanz, Glamour und geopolitische Entscheidungen
Beim jüngsten Nato-Gipfel spielte Washingtons prominenter Vertreter eine zentrale Rolle, geschickt umschmeichelt von den Gastgebern. Durch ein straff organisiertes Programm, meisterhaft orchestriert von Mark Rutte, konnte man den Abneigungen des US-Präsidenten gegen lange Diskussionen geschickt entgegenwirken.
Für zusätzliche Strahlkraft sorgten König Willem-Alexander und Königin Maxima, die dem Treffen mit ihrem königlichen Charme eine besondere Note verliehen. Auch der politische Führungswechsel in Deutschland hatte kaum Einfluss auf die Harmonie des Gipfels: Kanzler Friedrich Merz und seine Amtskollegen akzeptierten scheinbar mühelos das vom US-Präsidenten geforderte neue Rüstungsziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Während ein Teil der Mittel traditionell in Rüstungsprojekte fließen könnte, wurden hier auch Investitionen in die militärische Infrastruktur eingewoben. Dies könnte vor allem in Deutschland für einen wirtschaftlichen Impuls sorgen, da Projekte im Bereich Brückenbau und Bahnerneuerung von den zusätzlichen Geldern profitieren dürften.

