Trump sorgt bei Davos-Treffen für Aufruhr mit scharfer Kritik an Somalia
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump mit seiner Rede wieder einmal für hitzige Diskussionen gesorgt. Mit deutlichen Worten griff er Einwanderer aus Somalia an und behauptete, sie hätten in den Vereinigten Staaten durch Betrug erstaunliche Summen erbeutet. Trumps Schilderungen zufolge seien somalische Kriminelle für einen Betrug in Höhe von 19 Milliarden US-Dollar verantwortlich, der insbesondere den Bundesstaat Minnesota betreffen soll. Die Aussage, dass diese Einwanderer schärfer und cleverer agiert hätten als erwartet, ist dabei nur ein Teil seiner Kritik.
Trump nutzte die Gelegenheit, um grundsätzliche Zweifel an der Immigrationspolitik zu äußern. Er sprach von den Gefahren, die der unkontrollierte Zustrom fremder Kulturen für den Westen mit sich bringe, und schilderte Somalia als einen gescheiterten Staat ohne funktionierende staatliche Strukturen. Diese Bemerkungen stießen bei den anwesenden Teilnehmern auf unterschiedliche Resonanz und wurden von vielen als unnötige Provokation wahrgenommen.
In seiner Rede ging Trump auch auf die US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar ein und sparte nicht mit persönlichen Angriffen. Omar, die selbst aus Somalia stammt, wurde von Trump wegen ihrer politischen Ansichten scharf kritisiert. Der Präsident warf ihr vor, der amerikanischen Verfassung etwas vorschreiben zu wollen, obwohl sie aus einem Land käme, das keine eigenständige Staatlichkeit vorweisen könne. Solche Aussagen werfen erneut ein Licht auf Trumps umstrittenen Umgang mit politisch Andersdenkenden.

