Trump sieht Dollar-Entwicklung als Erfolgsgeschichte
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich optimistisch über die jüngste Entwicklung des US-Dollars geäußert. Entgegen der allgemeinen Bedenken wegen eines möglichen Wertverlustes, zeigte sich Trump unbesorgt und bezeichnete die Performance der Landeswährung als 'hervorragend'. Auf eine entsprechende Journalistenfrage entgegnete er, dass der Dollarkurs aus seiner Sicht 'großartig' sei und verwies auf wirtschaftliche Geschäftserfolge der USA, ohne dabei ins Detail zu gehen.
Der Markt reagierte prompt auf Trumps Kommentare: Der Euro legte gegenüber dem US-Dollar zu und durchbrach die Marke von 1,20 Dollar pro Euro. Auch der Goldpreis konnte im Verhältnis zum US-Dollar bedeutende Höhen erreichen. Trump führte die Abwertung des Yen und Renminbi als Beispiele an und lobte die Versuche der jeweiligen Regierungen, ihre Landeswährungen zu schwächen. Er unterstrich, dass ein schwächerer Dollar die Wirtschaft fördern könnte, indem er die Exporte unterstützt und ausländische Touristen anzieht, obwohl ein starker Dollar im Kampf gegen die Inflation hilfreich sei.
Ein schwacher Dollar könnte kurzfristig die Exporte antreiben und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Dennoch birgt dies auch das Risiko höherer Importkosten und verteuerten Auslandreisen für Amerikaner. Die Balance zwischen wirtschaftlichem Auftrieb und Inflation bleibt somit ein delikates Thema.

