Trump plant neue Zölle: US-Produktion im Fokus
US-Präsident Donald Trump kündigt an, ab der kommenden Woche schrittweise steigende Zölle auf Stahl- und Halbleiterimporte einzuführen. Der Präsident ließ offen, wie hoch diese Zollsätze genau ausfallen werden. Zunächst sollen sie jedoch moderat beginnen, um Unternehmen den Anreiz zu bieten, in den Vereinigten Staaten zu produzieren, wie Trump erklärte. Falls sich Unternehmen entscheiden, nicht vor Ort zu fertigen, kündigte Trump deutlich höhere Zölle an. Bereits in der Vorwoche erwog Trump erhebliche Zölle von 100 Prozent auf Chip-Importe, ohne einen konkreten Startzeitpunkt zu nennen. Sollte diese Maßnahme ohne Ausnahmen für große Anbieter umgesetzt werden, könnten die US-Preise für Elektronikartikel erheblich steigen. Besonders betroffen wären High-Tech-Chipsysteme, die überwiegend aus Taiwan von Herstellern wie TSMC stammen. Zusätzlich haben die USA jüngst Zölle auf Einfuhren aus zahlreichen Ländern, inklusive der Europäischen Union, erhoben. EU-Importe werden nun mit einem Zuschlag von 15 Prozent versehen. Außerdem hat Trump die Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium auf 50 Prozent verdoppelt.

