Trump kritisiert Biden und Selenskyj für Fehlschläge im Ukraine-Konflikt
Unter Beibehaltung seiner markanten Rhetorik hat sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump erneut auf seiner Plattform Truth Social zu Wort gemeldet. In einer leidenschaftlichen Botschaft warf er seinem Amtsvorgänger Joe Biden und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Versäumnisse im Ukraine-Konflikt vor. Trump beschuldigt sie, den Ausbruch des Krieges nicht verhindert zu haben. Ohne spezifische Lösungsansätze darzulegen, erklärte Trump, es habe zahlreiche Möglichkeiten gegeben, die Invasion durch den Kremlchef Wladimir Putin, die im Februar 2022 begann, zu stoppen.
In einem Versuch, die Verantwortung von sich zu weisen, betonte Trump, dass dieser Krieg "Bidens Krieg" sei, nicht der seine. Laut Trump respektierte ihn der russische Präsident während seiner Amtszeit, was zu einer präventiven Verhinderung des Konflikts beigetragen habe. Er betonte in eindringlichen Großbuchstaben, dass er sich vehement für ein Ende des Krieges einsetze und angestrengt arbeite, um Tod und Zerstörung Einhalt zu gebieten.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Trump auf diplomatische Kanäle. Sein Sondergesandter, Steve Witkoff, pflegt engste Kontakte zum Kreml, um an einer Lösung im Sinne Moskaus zu arbeiten. Die von Trumps Team angedachte Friedensstrategie sieht vor, dass die Ukraine auf ihren Nato-Beitritt verzichtet und keine US-Soldaten Teil einer eventuellen Friedenstruppe sind. Präsident Selenskyj betonte kürzlich, dass seiner Meinung nach in der US-Regierung verstärkt die russische Perspektive auf den Konflikt Gehör findet.

